Eine unvergessliche Woche in Annecy
Ein Bericht von Frida Rehkopf und Marleen Gefrörer
Nachdem wir nach einer stressigen und leicht verspäteten Zugreise in Annecy ankamen, empfing uns sofort das gute Wetter. Den Abend verbrachten wir anschließend in unseren Gastfamilien. Hier nahmen wir bereits die erste typische französische Mahlzeit zu uns und verbrachten etwas Zeit mit den Familien, um diese kennenzulernen.
Am nächsten Tag stand der Schulbesuch auf dem Programm. Dabei konnten wir viele neue Eindrücke sammeln und interessante Erfahrungen machen. So erfuhren wir, dass französische Schulen großen Wert auf Disziplin und Sicherheit legen. Ohne einen speziellen Ausweis war das Betreten des Schulgeländes nicht möglich. Zudem müssen Schülerinnen und Schüler bei Fehlverhalten mit konsequentem Nachsitzen rechnen. Nachdem wir den Tag damit verbracht hatten, verschiedene Unterrichtsstunden wie Deutsch, Mathematik, Technologie, Englisch, Italienisch und Französisch zu besuchen, erhielten wir zum Abschluss eine ausführliche Führung durch die Schule. Anschließend spielten wir gemeinsam mit der gesamten Gruppe verschiedene Spiele. Den Nachmittag verbrachten wir dann zuhause in den Familien.
Am nächsten Tag teilten wir uns in Gruppen auf und machten eine Stadtrallye, um die Stadt besser kennenzulernen. Dabei lösten wir verschiedene Aufgaben und beantworteten Fragen, die uns dazu anregten, mit den französischen Austauschschülern ins Gespräch zu kommen und sie besser kennenzulernen. Darauf folgte eine Bootstour über den Lac d‘Annecy. Dabei genossen wir die Sonne und die schöne Aussicht. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir anschließend in unseren Gastfamilien.
Nun stand das Wochenende an, dieses verbrachten wir komplett mit unseren Gastfamilien. Diese planten sehr lustige und spannende Sachen, so fuhren manche zu einer Sommerrodelbahn, andere gingen zum Klettern und wieder andere machten sich auf dem Weg zum Wandern. Am Sonntag trafen sich alle Austauschschülerinnen und Austauschschüler, um gemeinsam schwimmen zu gehen. Der Lac d’Annecy war zu dieser Jahreszeit zwar noch etwas kühl, beeindruckte jedoch mit seiner wunderschönen Landschaft und seinem klaren Wasser.
Nachdem das Wochenende vorbei war, machten wir uns am Montag mit dem Bus auf den Weg nach Chamonix, einem bekannten Ort am Fuße des Mont Blanc. Dort angekommen, fuhren wir zunächst mit einer historischen Zahnradbahn und anschließend mit einer Seilbahn hoch hinauf. Dabei genossen wir die Aussicht auf die verschneiten Berge und Gletscher. Nun befanden wir uns 1900m hoch. Nachdem wir Fotos gemacht hatten, besuchten wir einen Gletscher. Diese Erfahrung war für alle sehr beeindruckend, denn in dem Gletscher gab es viel zu entdecken, wie z.B. Eisskulpturen. Dabei erfuhren wir auch, dass dieser Gletscher aufgrund des fortschreitenden Klimawandels in Zukunft möglicherweise nicht mehr existieren wird. Im Anschluss folgte dann ein gemeinsames Picknick mit atemberaubender Aussicht. Nach diesem Erlebnis fuhren wir wieder ins Tal und erkundeten Chamonix in kleinen Gruppen. Dabei konnten wir die charmante Altstadt mit ihren traditionellen Häusern und zahlreichen kleinen Geschäften entdecken. Schließlich machten wir uns auf den Rückweg nach Annecy, wo wir den Abend gemeinsam mit unseren Gastfamilien verbrachten.
Dienstag unternahmen wir eine Wanderung am Col de la Forclaz und wanderten zu einem Punkt, an dem Paraglider starten, um diese zu beobachten.
Am Mittwoch wurde es dann früh morgens Zeit, Abschied zu nehmen.
Wir haben unsere Zeit in Annecy sehr genossen und möchten uns herzlich bei unseren Gastfamilien für ihre Gastfreundschaft und die schöne gemeinsame Zeit bedanken. Dieser Austausch wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Frida Rehkopf und Marleen Gefrörer











