Friedensgebet in der Andreaskirche
Schülerinnen der Klassen 10b und 10c sangen ihr selbst komponiertes Lied beim Friedensgebet von Abrahams Runder Tisch
Am 20. Mai veranstaltete Abrahams Runder Tisch in der Andreaskirche abends ein multikulturelles und multireligiöses Friedensgebet. Nach einführenden Worten seines Sprechers Ermin Tuncay und einem Grußwort von Bürgermeisterin Beate König nahmen die Vertreter der vier abrahamitischen Religionen Bezug auf die aktuell bedrohliche Lage der Welt, um gemeinsam für den Weltfrieden zu beten. Channah von Eickstedt mahnte aus jüdischer Sicht die grundlegende Bedeutung von Wahrheit, Recht und Frieden an. Pastor Lellek rief das von Papst Johannes Paul II. vor vierzig Jahren einberufene Friedensgebet in Assisi in Erinnerung. Imam Sinan Özturk trug gesanglich Verse aus dem Koran vor, die den Kirchenraum von Hildesheims Bürgerkirche in beeindruckender Weise ausfüllten. Ute Zaplinski sprach über die Bedeutung des Lichts der Bahá‘i, das gleichsam für die Liebe Gottes und die Botschaft der Einheit der Menschheit steht.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Internationalen Chor Hildesheim und eben von Schülerinnen des Religionskurses 10bc von Herrn Pingsmann. Diese hatten im letzten Jahr mit ihrem selbst komponierten und selbst verfassten Lied „Vier Wege – ein Licht“ einen von Abrahams Runder Tisch ausgelobten Wettbewerb gewonnen und waren eingeladen, dieses Lied noch einmal im Rahmen des Friedensgebets aufzuführen. Es war eine Freude zu sehen, mit welchem Engagement die Schülerinnen für ihren Auftritt geprobt und ihn gemeistert haben! Und ebenso war es eine Freude zuzuhören.
Jürgen Pingsmann

