„Vom Mount Everest in den Gulli“
DS-Kurs 12. Jg. inszeniert ein amüsantes Theaterstück
Was passiert, wenn ein Fitness-Influencer seinen Proteinriegel verliert, ein Profisportler seinen Lauf nicht beenden kann und zwei zerstrittene Schwester einem unheimlichen Clown gegenüberstehen?
Wir, der DS-Kurs von Frau Lange, lieferte am 05.06. die Antwort in Form eines selbst geschriebenen Theaterstücks. Der Anstoß für das Projekt war eine Einladung des DS-Kurses von Frau Rohde, die unserem Kurs ein eigenes Stück vorspielen wollten. Spontan entschieden wir uns, ebenfalls ein Werk auf die Bühne zu bringen.
In nur wenigen Wochen schrieben wir gemeinsam das Skript zum Stück „Vom Mount Everest in den Gulli“. Auch während der Proben entwickelten wir das Bühnenbild kontinuierlich weiter und passten Details in den Szenen an, bis am Ende ein rundes und stimmiges Gesamtbild entstand. Inhaltlich lehnten wir unser Stück an das Märchen „Frau Holle“ an und brachten zusätzlich Themen wie Streit, Zusammenhalt und Teamgeist ein. Alles beginnt mit mysteriösen Nachrichtenmeldungen über das Verschwinden bekannter Persönlichkeiten in der Kanalisation. Die Geschichte folgt den Schwestern Jonna und Henrike, die nach einem heftigen Streit durch einen Clown in den Gulli hinein in eine bizarre Unterwelt gezogen werden. Dort treffen sie auf den extravaganten Erik, der behauptet, zuvor noch auf dem Mount Everest gewesen zu sein. (So sind wir übrigens zum Titel gekommen).
In dieser „Welt im Gulli“ müssen die Schwestern verschiedene Herausforderungen bestehen, um wieder nach oben zu gelangen: Als erstes helfen sie dem Fitness-Influencer Christian Wolf seinen „legendären“ Proteinriegel wiederzufinden. Darauf unterstützen sie den erschöpften Sportler Arda Saatci dabei, seine letzten Meter einer 600-Kilometer-Strecke zu bewältigen. Das große Finale bestreiten die Schwestern als sie auf Herrn Holle treffen, der eigentlich der unheimliche Pennywise ist. Letztlich ist es ihr neu gefundener Zusammenhalt, der als einzige Schwachstelle des Clowns diesen in die Flucht schlägt und ihnen den Weg in die Freiheit ebnet.
Unser Stück endete mit einer humorvollen Note, indem wir plötzlich Hänsel und Gretel auf der Bühne auftauchten und feststellen mussten, dass sie im „falschen Film“ gelandet waren und das Happy End verkündeten.
Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt in so kurzer Zeit gemeinsam auf die Beine stellen konnten!
Jonna Himstedt, Sara Hermann




